Hohenleimbach - Natürlich mittendrin!

GemeindeschwesterPlus – Sabine Kröll stellt sich vor

9. März 2020

[Zur Zeit nur telefonische Beratung]

Die Landesregierung Rheinland-Pfalz startete bereits am 1. Juli 2015 mit dem präventiven und gesundheitsfördernden Beratungs- und Vernetzungsangebot Gemeindeschwesterplus.

Das Angebot richtet sich an hochbetagte Menschen, die noch keine Pflege brauchen, sondern Unterstützung und Beratung in ihrem aktuellen Lebensabschnitt.

Die Gemeindeschwesterplus besucht die Menschen nach deren vorheriger Zustimmung zuhause und berät sie kostenlos und individuell.

Das Projekt wird vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland- Pfalz sowie der in Rheinland- Pfalz vertretenen Krankenkassen und Krankenkassenverbänden gefördert.

Seit dem 1. März 2020 ist Sabine Kröll als Gemeindeschwesterplus für die Gemeinden im Brohltal und Bad Breisig tätig.

Sabine Kröll
Fachkraft im Landesprojekt Gemeindeschwesterplus  
gefördert vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie und den in Rheinland-Pfalz vertretenen Krankenkassen und Krankenkassenverbänden.

DRK Kreisverband Ahrweiler e.V.
Soziales Servicezentrum Bad Breisig-Brohltal
Im Joch 1
56651 Niederzissen
Telefon: 02636 – 975899
E-Mail: gemeindeschwester-niederzissen@kv-aw.drk.de
www.gemeindeschwesterplus.rlp.de

Sabine Kröll ist als examinierte Altenpflegerin Fachkraft. Sie ist beim DRK angestellt und dort bislang im ambulanten Pflegedienst tätig. Sie ist die kommunale Ansprechpartnerin für alle älteren Mitbürger, die nicht pflegebedürftig sind und daher auch nicht von Pflegediensten o.ä. betreut werden.

Um die Selbständigkeit dieser Menschen möglichst lange zu erhalten, bietet Sabine Kröll die Gelegenheit, Hausbesuche durchzuführen, bei dem sie die Bedürfnisse, Sorgen und Wünsche älterer Mitbürger ermitteln und ggf. Kontakte vermitteln kann.

Ebenso haben alle Mitbürger die Möglichkeit, Frau Kröll zu kontaktieren, wenn Handlungsbedarf festgestellt wird, z.B. Vereinsamung oder Hilflosigkeit bei der Verrichtung alltäglicher Aufgaben.

Das Angebot umfasst sowohl präventiv ausgerichtete Beratung, beispielsweise zur sozialen Situation, gesundheitlichen und hauswirtschaftlichen Versorgung, Wohnsituation, Mobilität oder Hobbys und Kontakte, als auch die Vermittlung von wohnortnahen und gut erreichbaren Teilhabeangeboten wie beispielsweise geselligen Seniorentreffen, Bewegungsangeboten, Veranstaltungen oder interessanten Kursen.

Da es vor allem in ländlichen Regionen mit vielen kleinen Ortschaften an passgenauen Angeboten mangelt, ist es die Aufgabe der Gemeindeschwesterplus entsprechende Angebote in den jeweiligen Regionen anzuregen bzw. zu initiieren und damit die Entwicklung gesundheits- und selbständigkeitsfördernder Infrastrukturen in den Kommunen mit voranzutreiben. Was in Kommunen teilweise auf relativ einfache Weise auf den Weg gebracht werden kann, haben die 19 Pflegefachkräfte in ihrer dreieinhalbjährigen Tätigkeit bewiesen und damit auch die kommunalen Akteurinnen und Akteure von ihrer Wirkkraft überzeugt.

Last modified: 26. April 2020

Comments are closed.